Am 20. und 21. August besuchte ich das Mentaltrainings-Seminar von Andreas Mamerow.
Schwerpunkt des Seminares war Turniervorbereitung. Nun jeder der mich kennt weis das ich eigentlich keine Turniere reite. Da mich das Thema aber interessiert hat und es dazu noch auf der Anlage stattfand wo ich meine Pferde stehen habe, hatte ich mich zu einer Teilnahme entschlossen. Da ich bei Kursleitern die ich nicht kenne immer etwas vorsichtig bin, habe ich mir vorher noch schnell sein Buch gekauft:
Das Pferd ist dein Spiegel – Besser reiten mit mentalem Training
das Buch ist sehr empfehlenswert und ich war gespannt wie er die Inhalte des Buches in das Seminar packen würde.
Der Erste Tag begann mit einer Prüfungssimulation die auf Video aufgezeichnet wurde https://puttygen.in , um das Turnierfeeling perfekt zu machen wurden extra Zuschauer eingeladen ein Sprecher organisiert und für mich ein Dressurviereck abgesteckt (Vielen Dank für die extra Wurst).
Das Abreiten fand auf dem Außenplatz statt, schon nach kurzer Zeit waren wir nassgeschwitzt….
Obwohl es ja kein richtiges Turnier war, bin ich kurz vor dem „Start“ sehr nervös geworden, Ronja „glotzen“ dann auch ganz schön, das Abgesteckte Viereck und die Zuschauer in „Ihrer“ Halle fand Ronja voll daneben.
Während des Mittagessens schauten wir uns dann unsere Videos an, was zum Teil sehr ernüchternd war.
Danach folgte der erste Theorieteil.
Mit einem tollen Grillabend Liesen wir den ersten Tag ausklingen (Danke an Nadine und Benny für das Grillen).
Der zweite Tag startete wieder mit Theorie, leider waren wir etwas hinter der Zeit und mussten darum gas geben. Am Nachmittag machten wir dann auf dem Pferd verschiedene Einschätzungsübungen.
Im Schritt zu einer Pylone reiten, anschließend mit verbundenen Augen und Ohrschützern wieder genau zur Pylone reiten. Stand man genau vor der Pylone, war die Pylone hinter einem? Wie sich herausstellte war das vermeidlich einfache gar nicht so einfach.
Eine weitere Übung bestand darin einen Galoppzirkel zu reiten, was jede Menge Fragen aufwarf.
Wie lange brauche ich für einen Galoppzirkel? Kann ich den Zirkel noch einmal in der gleichen Zeit reiten? War ich wirklich in der Zeit oder langsamer?
Auch für routinierte Reiter war es gar nicht so einfach eine Prognose abzugeben bzw. einen Zirkel in der geforderten Zeit zu reiten.
Eigentlich war noch eine weitere Turniersimulation geplant, die Zeit war aber schon sehr fortgeschritten und die Teilnehmer müde (kein Wunder bei 30 Grad), darum war auch keiner böse das wir den Teil ausgelassen haben.
Fazit: Ein sehr spannendes und sehr lehrreiches Seminar, das ich jedem empfehlen kann.