Diesen Winter war ich mal wieder kurz vor dem Ausrasten, da mein Pferd wegen nichts und wieder nichts, ein riessen Theater gemacht hat.
Irgend eine Erklärung musste es doch dafür geben, das mein Pferd jeden Winter zum Nervenbündel mutierte.
OK es ist kälter und die meisten Pferde sind da etwas munterer, aber Ronja wurde regelrecht hysterisch und beruhigte sich oft auch nach 1 Stunde reiten nicht. Außerdem wurde sie sehr unrittig, auf plötzlich konnte ich mein bequemes Sofa Pferd nicht mehr aussitzen. Diesen Winter hatten wir es dann noch mit einer leichten Kolik (Ronja hatte noch nie Verdauungsprobleme) und einer eintägigen mysteriösen Lahmheit zu tun. Grosse Gallen an Sprung und Fesselgelenk, beunruhigten mich ebenfalls.
Im Februar besuchte ich dann einen Muskeltherapie Kurs (Massage für das Pferd). Das erste was auffiel 3 Tage Heu und die Gallen wurden merklich kleiner (bei uns am Stall wird Heu und Heusilage gefüttert). Zu Hause wurde dann ab sofort keine Heusilage mehr gefüttert und das Kraftfutter reduzierte ich ebenfalls.
Außerdem wurde Ronja 1x pro Woche massiert.
Das Ergebnis, ich habe wieder ein Pferd was zufrieden aussieht und sich auch so benimmt. Aussitzen ist kein Problem und auch die Durchlässigkeit hat sich verbessert. Natürlich ist es jetzt auch Frühjahr und nicht mehr so kalt. Aber ich werde auf jeden Fall an meinem „Programm“ festhalten.
Nachdenklich hat mich das ganze schon gestimmt. Das nächste mal wenn sich mein Pferd so außergewöhnlich benimmt, werde ich der Sache auf jeden Fall schneller auf den Grund gehen. Prinzipiell kann man sagen, dass man bei längerem außergewöhnlichen Verhalten des Pferdes, folgende Dinge überprüfen sollte:
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