{"id":51,"date":"1999-11-02T18:35:56","date_gmt":"1999-11-02T17:35:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.scheidecker.com\/klassische_reitkunst\/?p=51"},"modified":"2008-11-02T18:49:08","modified_gmt":"2008-11-02T17:49:08","slug":"wie-alles-begann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.scheidecker.com\/klassische_reitkunst\/pferde\/wie-alles-begann\/","title":{"rendered":"Wie alles Begann&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Ich\u00a0 habe schon immer f\u00fcr Pferde geschw\u00e4rmt, mit 8 Jahren kam ich dann in den Genuss meiner ersten Voltigierstunde, es folgte eine recht wilde Pony Gel\u00e4nde Zeit die schliesslich mit 16 Jahren im Bronzenen Reitabzeichen Ihren H\u00f6hepunkt fand. Dann, nach einem Streit mit dem Besitzer meines Pflegepferdes, bin ich erst mal ein paar Jahre gar nicht geritten. 1993 nahm ich dann zum ersten mal wieder Reitstunden in einem Reitstall, bald darauf folgte das erste Pflegepferd und schliesslich Angelo mein erstes eigenes Pferd.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Angelo<\/p>\n<p align=\"justify\">war ein 10 j\u00e4hriger Zweibr\u00fcckerwallach der haupts\u00e4chlich im Springsport eingesetzt worden war. Ich hatte ihn zusammen mit einer Freundin gekauft, leider hatten wir nicht lange Freude an ihm, schon bald wurde Spat diagnostiziert. Trotzdem war Angelo ein sehr wichtiges Pferd in meinem Leben, bedingt durch seine Erkrankung begann ich nachzudenken. Die Box im Reitstall wurde gek\u00fcndigt und Angelo zog in einen Offenstall, ich begann mich nach alternativen Heilmethoden und Reitkonzepten umzuschauen. Das Buch von Claus Penquitt und sp\u00e4ter die B\u00fccher von Richard Hinrichs und Bent Branderup zogen mich in Ihren Bann.<\/p>\n<p>Leider konnte ich, Angelo wegen seiner vorgeschrittenen Erkrankung nicht mehr reiten, mehr als etwas spazieren gehen bzw. spazieren reiten war nicht mehr drin. Als er sich dann selbst auf dem Auslauf nicht mehr gerne bewegte uns sichtlich Schmerzen hatte, entschloss ich mich schweren Herzens ihn einschl\u00e4fern zu lassen.<\/p>\n<p><strong>R<\/strong>onja<\/p>\n<p align=\"justify\">Im Jahr 2000 trat dann Ronja in mein Leben. Gerade mal 2 Jahre alt pechschwarz und absolut roh. Ronja hatte ihr Leben ziemlich unbehelligt auf grossen Koppeln verbracht. Der Besitzer hatte sich aus Zeitmangel nicht viel mit Ihr befasst, darum hatten wir am Anfang schon ganz sch\u00f6n zu k\u00e4mpfen. Die erste H\u00fcrde war, sie nach dem Kauf in den H\u00e4nger zu bekommen. Den H\u00e4nger kannte Ronja nicht und reingehen kam schon gar nicht in Frage. Nach zwei Stunden und viel M\u00e4nnerkraft bekamen wir Roja dann endlich auf den H\u00e4nger geschoben, das war dann schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf Ronjas recht ausgepr\u00e4gten Sturkopf und ich begann langsam zu begreifen auf was ich mich da eingelassen hatte.<\/p>\n<p><strong>M<\/strong>aestoso Alea<\/p>\n<p align=\"justify\">An einem ziemlich verregneten Augustmorgen ging es endlich nach Piber. P\u00fcnktlich um 08:00 Uhr fuhren wir in den Hof und wurden freundlich von Herrn\u00a0<span lang=\"de-ch\">Welle<\/span>\u00a0begr\u00fcsst.<br \/>\nDanach ging es gleich auf die Hengstalm. Nach einer recht r\u00fctteligen Fahrt erreichten wir die Alm.<br \/>\nDie Hengste wurden extra f\u00fcr uns im Stall gelassen, so das wir sie uns in ruhe anschauen konnten. Meinen Favorit aus dem Internet Neapolitano Djebrin erkannte ich sofort und w\u00e4hrend ich in mir noch genauer betrachtete wurde ich von der Seite freundlich angestuppst Da der Anstuppser recht beharrlich war drehte ich mich zu ihm um. Ein grosser Kopf mit einer unverkennbaren Ramsnase dazu zwei grosse gl\u00e4nzende Augen die mich erwartungsvoll anschauten Maestoso Alea. Der steht auch zum verkauf kam auch prompt die Auskunft von Herrn<span lang=\"de-ch\">\u00a0Welle<\/span>\u00a0<\/p>\n<p>Nach einander wurden uns die vier 2 j\u00e4hrigen Hengste die zum verkauf standen draussen vorgef\u00fchrt. Schon bald stellten sich zwei Favoriten heraus, Neapolitano Djebrin und Maestoso Alea.<\/p>\n<p>Nach der Besichtigung der Hengste fuhren wir noch auf die Stutalm um uns die verk\u00e4uflichen Stuten anzuschauen. Diese Fahrt war noch r\u00fctteliger und abenteuerlicher als die Fahrt zur Hengstalm. Leider konnte uns keine der Stuten \u201e\u00fcberzeugen\u201c, so fuhren wir zur\u00fcck nach Piber.<\/p>\n<p>In Piber angekommen schauten wir uns noch die M\u00fctter der beiden Hengste an. Neapolitano Djebrins Mutter eher Dominant mit einem Hengsthals und viel Selbstbewusstsein ausgestattet. Maestoso Aleas Mutter machte einen eher sanften zur\u00fcckhaltenden Eindruck.<\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt wurde lebhaft diskutiert, welchen der beiden sollten wir nehmen?<br \/>\nSchliesslich entschied ich mich aus dem Bauch heraus f\u00fcr Maestoso Alea, eine Entscheidung die ich hoffentlich nie bereuen werde.<br \/>\n\u00a0\n<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Nachwuchs ist da!<br \/>\nJetzt war es endlich so weit, wir fuhren unser neues Pferd abholen. Ausger\u00fcstet mit jeder Menge Heu, Karotten, Wasser und einer Kamera die Marco extra noch in den Pferdeanh\u00e4nger eingebaut hatte machten wir uns auf den Weg nach Piber.<\/p>\n<p>Das verladen machte schon die ersten Probleme Alea wollte nicht einsteigen.,. Vier M\u00e4nner schoben von hinten mit wenig erfolg. Das hatten wir doch schon einmal\u2026\u2026 und ich dachte ich h\u00e4tte das bravere Pferd ausgesucht. Na das konnte ja heiter werden.\u00a0<br \/>\nAuf pl\u00f6tzlich zeigte sich Alea einsichtig und stieg brav (ohne schiebende M\u00e4nner) in den H\u00e4nger.\u00a0<\/p>\n<p>Die 8 st\u00fcndige Fahrt meisterte er dann mit Bravur. Nur das r\u00fcckw\u00e4rts aussteigen machte Probleme. Aber auch dieses H\u00fcrde nahmen wir und so konnte Alea endlich seinen neuen Stall beziehen und seine neuen Kumpel kennenlernen.<br \/>\nNeben den zweij\u00e4hrigen Warmbluthengsten wirkte er zwar etwas verloren, aber zum Gl\u00fcck gibt es in der Gruppe auch noch einen Lusitano und einen Conemara Hengst.<\/p>\n<p>Nun warte ich gespannt auf die weitere Entwicklung unseres Nachwuchses.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich\u00a0 habe schon immer f\u00fcr Pferde geschw\u00e4rmt, mit 8 Jahren kam ich dann in den Genuss meiner ersten Voltigierstunde, es folgte eine recht wilde Pony Gel\u00e4nde Zeit die schliesslich mit 16 Jahren im Bronzenen Reitabzeichen Ihren H\u00f6hepunkt fand. 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