Lange hat es gedauert bis einmal wieder die Sonne rauskam und Ronja hat den Spaziergang sehr genossen – ok am Anfang hatte sie einmal gezeigt was so eine richtige Stute ist bei dieser Kälte ![]()
Ab und an hat man die Ideen, wie diesen Sommer
“Pferde im Nebel durch die Halle”
, gleich danach kamen auch die grossen Fragezeichen
Man kennt ja seine 4 wie 2 Beiner, jedoch kam alles anderst wie erwartet. Beide haben das sehr gut gemacht, natürlich haben sie der ganzen Situation nicht getraut aber abgesehen vom Nebel war die ganze Situation auch total fremd. So komisches Licht / Geräusche/ Zuschauer etc.
Es war auch einiges an Mühen, jedoch das Ergebnis war doch besser wie erwatet ![]()
hier ein paar Bilder
Zu meinem grossen Glück fand doch noch ein Reitkurs mit Richard Hinrichs statt, der Sommerkurs ist ja leider ausgefallen.
So konnte ich aber noch einmal mit Ronja zu einem Kurs fahren und an unseren Aktuellen Baustellen arbeiten.
Dier Erste Lektion bestand darin Ronja beizubringen das die hintere rechte Ecke keine Pferde frisst!
So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt, na ja zumindest gegen Ende der ersten Lektion konnten wir mit unseren Piaffe Passage Übergängen punkten.
Am Nachmittag war es dann etwas besser die besagte Ecke wurde zwar immer noch nur unter Protest durchlaufen aber immerhin konnten wir „fast“ ganze Bahn gehen und uns damit auch unserer Hauptbaustelle den Fliegenden Wechseln widmen. Unser Problem ist das Ronja zwar hinten wechselt aber eben Vorne nicht mit umspringt, jeglicher Zug, Druck am Zügel wird von Ronja verbremsend interpretiert, daher springt sie einfach nicht durch. Daher musste ich nach einer intensiven Vorbereitung (auf dem verkleinerten Zirkel im Wechsel Schulterherein und Revers) Ronja am Langen Zügel galoppieren, aus der Ecke kehrt und auf der Linie zur Bande umspringen lassen …. Leider nur mit mässigem Erfolg da Ronja sehr „geladen“ war und weder in die gefährliche Ecke hineinwollte noch aus konnte ich aus diese Ecke eine gescheite Kehrtwendung reiten.
Am zweiten Tag ging es dann etwas besser mit unserer Ecke, aber sie führte immer noch zu „Spannungen“, wir nahmen dann noch die Viertel Galopppirouette dazu, die im Gegensatz zu den Wechseln schon sehr schön gelang. Im Anschluss feilten wir dann noch einmal an den Übergängen Piaffe, Passage – Trabverstärkung, dann wieder Passage und Piaffe. Hier legte sich Ronja noch einmal richtig ins Zeug und entschädigte mich für die misslungen Wechselversuche. Passage ist einfach Ronjas Gangart!
Die Fliegenden Wechsel am langen Zügel werde ich noch einmal zu Hause üben (ohne gefährliche Ecke) mal sehen ob ich da mehr Erfolg habe.
Leider hat sich die Auslieferung des Sattels von 4 auf 6 Monate verzögert, da der Lieferant (der Sattel kommt aus Kanada) Lieferschwierigkeiten. Doch Gestern ist er endlich angekommen.
Leider ist Ronjas neuer Sattel immer noch nicht da, darum habe ich wieder Alea zum Reitkurs mitgenommen. Er hat sich dann auch wieder vorbildlich benommen, ist brav in den Hänger eingestiegen und hat sich am Kursort gleiche wie zu Hause gefühlt.
Die zwei Kurstage waren sehr, sehr heiss aber auch sehr lehrreich. Schwerpunkt in der Theorie waren Takt und Rhythmus so wie die Fussfolge in den Gangarten. Desmond hat uns ganz schön gestrietzt, Fussfolge vom Kreuzgalopp zu Kreuzgalopp? In der Galopp Pirouette? Im Kurzkehrt?
Die Theorie hat sich aber sehr positiv auf unsere Reiterei ausgewirkt, mir hat vor allem die Fussfolge für die Kurzkehrt sehr weitergeholfen. So konnten Alea und ich einige Fortschritte machen. Auch für Aleas Tendenz nicht richtig an die Hand heranzutreten haben wir einige Tipps bekommen die wir in den nächsten Monaten Umsetzen werden.
Leider war das für dieses Jahr wohl der letzte Kurs, aber spätestens nächstes Jahr geht es weiter, ich hoffe wir haben bis dahin das gelernte gefestigt, so dass wir uns auf neue Aufgaben konzentrieren können.
Eigentlich wollte ich diesen Kurs mit Ronja reiten, leider hat sie sich kurz vorher verletzt. Nach kurzer Überlegung habe ich dann entschieden Alea mitzunehmen, obwohl ich mit ihm noch nicht wieder voll trainiere.
Der Kurs verlief dann äusserst erfreulich, Alea hat sich in seiner Box gleich wohlgefühlt und auch auf dem Reitplatz hat er sehr gut mitgearbeitet. Ich hatte mir das Ganze doch etwas schwieriger vorgestellt, da er ja doch ein bisschen ein „Glotzer“ ist. Reittechnisch haben wir vor allem an den Gangarten gearbeitet. Alea hat sich ja durch den Gips und das lange stehen angewöhnt recht etwas kürzer zu treten. Im Kurs haben wir ihn durch viele Übergänge und Tempowechsel hinten schön aktiviert so das Zeitweise vom Kürzertreten nichts mehr zu sehen war. Auch am Galopp haben wir gefeilt, bis er für ein paar Sprünge immer mal wieder schön rund und bergauf gesprungen ist. Kurzkehrtwendungen haben wir auch ins Programm mit aufgenommen, daran werde ich in den nächsten Wochen weiterarbeiten.
Obwohl ich erst etwas skeptisch war, bin ich eigentlich fast froh dass ich gezwungen war Alea mit zu nehmen. Ich habe ihn vor lauter „vorsichtig Reiten“ deutlich unterfordert. In den nächsten Wochen werde ich das Training etwas steigern und das im Kurs gelernte festigen.
Mal sehen welches Pferd ich dann im September mit zum Kurs nehme…
Dieses Mal fokussierten wir uns ganz auf die Galopparbeit. Wir ritten auf dem stark verkleinerten Zirkel Galopp Schulterherein im Wechsel Galopp Revers. Die gleiche Übung führten wir dann auch auf der ganze Bahn aus. Ronja war ziemlich gut drauf, was sich im Gelegentlichen Buckeln äusserte, dafür galoppierte sie aber auch sehr fleissig und ausdauernd, sie schien nicht müde zu werden und wäre vermutlich nach der Unterrichtseinheit immer noch fröhlich weitergaloppiert, leider zeigten sich beim Reiter gewisse Ermüdungserscheinungen….
Ein zweiter Punkt an dem wir gearbeitet haben waren die Piaff Pirouetten, hier kommt es vor allem darauf an das man im richtigen Moment seitwärtstreibt und vor allem nicht zu viel Seitwärtsbewegung verlangt. In der Lernphase hat es sich bewährt zwischendurch ein paar Tritte auf der Stelle zu verlangen und anschliessen erst wieder in die Seitwärtsbewegung überzugehen.
Nach dem Piaffe Training haben wir noch etwas Passage mit anschliessender Verstärkung geübt, da konnte Ronja dann etwas ihre überschüssige Energie abbauen.
Die ersten Versuche wieder mit M.Alea zu reiten haben sehr gut funktioniert, zwischen 10-15 Minuten alle paar Tage macht er gut mit. Zwischendurch sticht ihn dann aber doch der Hafert
aber im folgenden Sinne.
“ Was immer auch werde, bleib treu dem Pferde.”
05.12.2010
Alea hat jetzt nun rund 4 Wochen die Eisen unten. Die ersten 2 Wochen hatte man die Umstellung noch sehen aber danach konnte man kaum noch sehen auf welcher Seite er es einmal hatte. Jetzt braucht der Huf noch ein wenig pflege aber das sieht auch recht gut aus, somit kann langsam das Training wieder beginnen.
15.10.2010
Die längeren Schrittrunden durchs Gelände zeigen seine Wirkung, so langsam läuft Alea wieder richtig fest forwärts ohne sichtlichen Unterschied auf einer Seite. Abgesehen davon ist er einfach ein Goldschatz, sowas von brav und auch aufmerksam, sit einfach schön zu sehen.
26.09.2010
Die Umstellung auf das normale Eisen hatte Wirkung gezeigt, positive wie auch negative. Rund ein halbes Jahr war die Sohle geschützt was man jetzt merkt jedoch die Drehungen erscheinen jetzt flüssiger über den rechten Huf, es braucht Zeit bis wieder alles so ist wie es einmal war, auch der Huf. Auf den Bildern kann man die Rille sehen wann es passiert ist, leider musste Alea erst noch in den Dreck stehen, wo wir doch die Hufe so schön gewaschen hatten, aber so ist er ![]()
18.09.2010
Alea hat nun die neuen Eisen, ganz normale und es scheint wirklich alles recht gut zu laufen. Im Gelände wie auf dem Platz ist er brav, klar ein Lümmel ist er ab und zu schon, er ist ja aber noch jung ![]()
15.08.2010
Diese Woche hat M.Alea die Hufe gemacht bekommen und da war er wieder einmal sehr brav. Danach konnte er auch ohne irgendwelche Anzeichen laufen zum Glück.
Am Freitag sind wir dann das erste mal eine Runde von ca. 60 Minuten gelaufen, Ronja vorraus M.Alea hinterher. Die ersten paar Meter waren wie zu erwarten spannend, jedoch danach war er wieder wie der Alte und zum Schluss ist er richtig relaxed nach Hause gegangen. Somit werden wir das wenn das Wetter es ein wenig erlaubt öfters wiederholen.